„Schietwetter“ bei Sonnenschein

Ein KFZ-Brand mit Explosion und dadurch beschädigte Gebäude – das war das diesjährige das Szenario der regelmäßig stattfindenden Übung „Schietwetter“, die als Leistungsvergleich der Technischen Züge des THWs im Norden dient.

Das Motto des Wochenendes.

Das Motto des Wochenendes.

In diesem Jahr fand die Übung auf dem ehemaligen NVA- und Bundeswehr-Kasernengelände in Basepohl bei Stavenhagen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte statt, durchgeführt von Mitarbeitern und Helfern aus dem Bereich der THW-Geschäftsstelle Stralsund. Die Schiedsrichter stammten aus dem ganzen Landesverband und sogar ein Kamerad aus Berlin unterstützte die Übung.

Das Einsatzszenario wurde drei Mal aufgebaut und je drei Mal von Technischen Zügen (die teilweise aus mehreren Ortsverbänden zusammengestellt waren) beübt, was eine Vielfalt von Aufgabenlösungen zu Tage brachte. Die Teilnehmer kamen dabei vor allem aus Mecklenburg-Vorpommern, aber auch Schleswig-Holsteiner hatten sich auf den für sie langen Weg nach Basepohl gemacht.

So galt es, eine Straße zu beräumen und damit eine eingeklemmte Person zu retten – sie war unter LKW-Ladung eingeklemmt worden. Gleichzeitig befand sich im nahen Gebäude eine weitere Person sowie vermutetes Gefahrgut. Spezialität hier: Das Gebäude konnte nur über die Fenster betreten werden, da die Treppenhäuser zu stark beschädigt waren. Also musste auch die gefundene Person ihren Weg nach draußen über das Fenster finden. Das Gefahrgut musste anhand seiner Nummer erkannt und gemeldet werden. Dem Zugtrupp oblag dabei die Koordination und die korrekte Dokumentation der Lage sowie das Absetzen von Meldungen.

Beobachtet wurde die Arbeit der Bergungsgruppen und auch ihrer

Schiedsrichter im Gespräch

Zugtrupps von aufmerksamen Schiedsrichtern, die ihre Ergebnisse später den Gruppen zur Verfügung stellten. Besonders war hier, dass auch Kameraden vom ASB (Arbeiter Samariter Bund) zugegen waren, die die Versorgung und Betreuung der Verletzten beurteilten.

Insgesamt waren die Ergebnisse auf einem hohen Niveau, es fanden sich aber auch immer einzelne Fehler (dafür ist es ja eine Übung), die sowohl von Seiten des Ehrenamtes als auch des Hauptamtes nun angegangen werden können.

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