Quietscheentchen, nur mit Dir… – Entenrennen 2015

Wie in jedem Jahr unterstützte der THW OV Kiel auch in diesem Jahr zusammen mit der Feuerwehr das Entenrennen der Kieler Lions und Leos. Dennoch lohnt ein Bericht, denn es lief einiges anders als beim letzten Jahr…

Denn in diesem Jahr konnten wir zum Glück auf die Unterstützung unserer Fachgruppe Wassergefahren bauen. Und so teilten wir uns am Sonntagmorgen auf: Ein Teil der Mannschaft machte sich mit dem MzKw (Mehrzeckkraftwagen) auf den Weg zur Kiellinie, während die zweite Gruppe mit dem Wassergefahren-Kran den Marinestützpunkt ansteuerte. Ich folgte als Mannschaftstransporter mit dem PKW und wir erreichten den Tirpitzhafen, wo unsere Mehrzweckpontons schon vom Übungsdienst am Vortag im Wasser lagen.

Unsere Fachgruppe Wassergefahren ist eine vom sog. Typ B, das bedeutet, dass sie mit den Mehrzweckpontons ausgestattet ist. Dabei handelt es sich um ein modulares System, bei dem die Pontons als Boote, Fähren, Brücken, aber auch Arbeitsplattformen genutzt werden können, je nachdem, wie sie zusammengekoppelt werden. Unsere Pontonboote bestanden an diesem Tag aus zwei verbundenen Halbpontons (Mehr Infos).

Die Die Kameraden machten sich dann zu Wasser zur Kiellinie auf, während ich den Landweg nahm.

Die Pontons markierten dann Start und Ende der Rennstrecke für die 10 000 kleinen Gummienten. Dazwischen wurden Ölsperren ausgebracht, die die Strecke seitlich begrenzten. Am Ende wurde der „Zieleinlauf“ installiert; also eine Art Trichter, um eine genaue Reihenfolge der Siegerenten bestimmen zu können.

Bevor jedoch die kleinen Enten zum Rennen antraten, das wie immer im Rahmen des Kid’s Festivals abgehalten wurde, fand vorher noch das so genannte Sponsorenrennen der Großenten statt. Wie der Name schon sagt, stammen diese Enten von Sponsoren der Lions und Leos, die so den guten Zweck, dem die Einnahmen der Rennen gewidmet sind, unterstützen. In diesem Jahr kamen die Einnahmen dem Integrationsprojekt „Wissen baut Brücken“ zugute. Auch das THW als „technischer Unterstützer“ war mit einer Ente vertreten, die ich zuvor gestalten durfte. Unser N. Tony hatte zwar weder beim Rennen noch bei der Schönheitskonkurrenz mit dem Sieg zu tun, aber es war trotzdem sehr spannend!

Auch der Wettbewerb der kleinen Enten brachte Spannung und lebte vor allem durch die Kommentatoren, die ihn launig begleiteten. Nach dem Zieleinlauf war Aufgabe des Orga-Teams, die Enten in richtiger Reihenfolge zu erfassen, was direkt auf einem unserer Pontons stattfand. Die Kameraden auf dem Schlauchboot holten dann zusammen mit Wasserwacht und Feuerwehr die Enten mit großen Keschern aus dem Wasser. Einige der Big Packs, in denen die Enten gesammelt wurden, die leider keine Gewinner waren, schütteten die Lions an Land wieder aus, sodass sich die Besucher eine Souvenirente mitnehmen konnten. Die Mehrzahl der Säcke landete aber im Feuerwehr-LKW.

 

Als dann alle Enten eingesammelt waren, wir alle unsere Utensilien zusammengeräumt hatten und das Schlauchboot wieder verladen war, machten wir uns auf den Heimweg. Manche zu Land, manche zu Wasser. Ich durfte das allererste Mal auf einem Ponton mitfahren – es war wirklich toll! Danke an die Kameraden!

Zurück im Tirpitzhafen mussten die Pontons entladen und schließlich auf den Anhänger gekrant werden, bevor es wieder zurück in den Ortsverband ging. Dort klang der Abend bei Spezi und Pizza aus. Es war wirklich wieder ein großartiger Tag!

Alles über das Kieler Entenrennen findet ihr hier.

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