Stets bemüht

Schon bevor ich auf dem Gelände der Polizeidirektion Braunschweig ankam, wo dieses Jahr der in Niedersachsen unter den Direktionen rotierende Tag der offenen Tür stattfand, erreichte mich über WhatsApp die Nachricht: „Hoffentlich bist Du nicht enttäuscht!“ Warum die Gefahr tatsächlich bestand, lest ihr hier…

Zuallererst muss man feststellen, dass es für Familien und andere Otto-Normal-Bürger ein interessantes und abwechslungsreiches Programm gab.

So konnten sich die Kinder vor der Fotowand auf dem Polizeimotorrad fotografieren lassen, Ju Jutsu ausprobieren, malen, basteln, Pferde angucken und vieles mehr.  Die Großen konnten sich derweil über Sicherheit im Haus und im Straßenverkehr informieren, sich die Tatortarbeit der Kriminalpolizei vorführen lassen sowie das Gewahrsam und diverse Ausstellungen besichtigen, etwa zum Thema Graffiti, zur Polizeigeschichte oder zum Waffenrecht.  Darüber hinaus waren auch noch polizeifremde, aber thematisch passende Stände zu Gast wie etwa die Verkehrswacht, die über die Fahrradsicherheit informierte und den Überschlagsimulator dabeihatte. Dabei sind der übersichtliche Plan und die gute Programmübersicht auf dem kleinen Flyer zu loben, das hat mir grafisch sehr gut gefallen.

Die Ausstellungen zu den Uniformen aus aller Welt haben mir natürlich besonders gefallen. Da habe ich als Sammler schon leichtes Sabbern bekommen…

Einzig für uns Fahrzeugenthusiasten war das Programm etwas dünn gesät. Offiziell zu sehen gab es den Wawe10, den im neuen Farbschema umlackierten SW4, ein Boot auf einem Trailer, einen Gespann aus T5 und Pferdeanhänger, einen Passat als Fustrkw und die oben schon erwähnten Motorräder. Dazu gab es noch einen historischen Käfer zu sehen und einen zugegeben sehr schicken Scirocco III aus der Tune!It!Safe!-Kampagne, der aber natürlich nicht im regulären Streifendienst unterwegs ist, ebenso wie der kleine Smart, der die Besucher am Eingang fröhlich blinkend begrüßte. Alle anderen Fahrzeuge, die einem vor die Linse kamen, standen eher zufällig dort. Das liest sich natürlich an und für sich sehr gut, doch waren wir von der Veranstaltung in Uelzen eine Woche zuvor wohl doch etwas verwöhnt. Ich persönlich hatte mir beispielsweise noch einen Blick auf einen der neuen Streifenwagen der Autobahnpolizei erhofft.

Ein kleines Highlight war dann, ähnlich wie eine Woche zuvor, die Hubschrauberlandung – wenn auch in einem kleineren Maßstab als dort.

Interessant war die Vorführung der Hundeführer und der Reiter, die auch beim Publikum sehr gut ankamen – der Besucherandrang und der Applaus waren immer groß.

So waren meine Highlights eher die Begegnungen mit bekannten Gesichtern. Natürlich fanden sich auch wieder die üblichen Verdächtigen der Blaulichtspotter in Braunschweig ein (die sich zum Teil gleich heute bei der Bundespolizei in Duderstadt wiedertreffen werden…), aber ich habe mich vor allem gefreut, Robert wiederzutreffen, mit dem ich ja im Februar auf der Autobahn unterwegs gewesen war (Grüße!!).

Als Fazit bleibt am Ende der Veranstaltung ein gemischtes Gefühl. Es war schön und man hat sich sehr bemüht (v.a. da es im Vorfeld bei den Planungen ein paar Probleme und Unstimmigkeiten gegeben haben soll), für mich persönlich hätte sich der zeitliche und finanzielle Aufwand der Anreise jedoch nicht ganz gelohnt, wenn die persönlichen Begegnungen nicht gewesen wären. Sollte der Tag der offenen Tür im nächsten Jahr wieder in einer weiter entfernten Direktion stattfinden, dann also eher ohne mich…

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